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Großformatdruck auf Textil

Sie möchten sich näher über das Thema Großformatdruck auf Textilien informieren? Dieser Blogartikel befasst sich ausführlich mit dieser Thematik. Im Fokus stehen Druckprodukte für die Werbung, den Messe- und Ladenbau, alle Arten von Events oder das Interior Design. Großformatdruck für In- und Outdoor, hochwertige Bespannungen für Wände und Decken, aber auch klassische Werbemittel, wie Fahnen und Banner, bedrucken wir für Sie in unterschiedlichen Druckverfahren.

Was benötige man für einen Großformatdruck?

Hochwertige digitale Druckmaschinen, erstklassige Farben und ökologisch zertifizierte Textilien sind die Grundlage für Druckprodukte mit Top-Qualität und einzigartiger farblicher Brillanz.

Welche Druckverfahren gibt es und welches Druckverfahren eignet sich für welche Anwendung?

Es gibt unterschiedliche Druckverfahren, jedes hat seine Berechtigung und hat bestimmte Vorteile. Dementsprechend gibt es nicht „das beste Druckverfahren“.

Folgend eine Auflistung der Textil-Druckverfahren:

  • Digitaler UV-Direktdruck
  • Thermosublimationsdruck
  • Latexdruck
  • Siebdruck
  • Flex- und Flocktransferdruck
  • Digitaler Transferdruck

Bei den folgenden Erläuterungen priorisieren wir die drei für unsere Produkte bedeutenden Textil-Druckverfahren, den digitalen UV-Direktdruck, den Thermosublimationsdruck und den Latexdruck.

Pendelleuchte

 Der UV-Direktdruck

Der Textil-UV-Direktdruck wird bei unterschiedlichen Formaten eingesetzt – Großformate sind problemlos realisierbar. Das Motiv wird vom Computer über eine RIP-Software direkt zur Druckmaschine gesendet. Die Tinte wird über Düsen auf das Trägermaterial aufgesprüht und härtet durch die direkte UV Bestrahlung aus. Es wird sozusagen ein Farbfilm auf den Stoff gedruckt. Da die Tinte nicht in das Material eindringt, können neben Textilien auch fast alle Materialien bedruckt werden (z.B. Forexplatten, Dibondplatten, Holz, Metall Pappe und Glas). Moderne Maschinen können Textilrollen aufnehmen und bedrucken. Dadurch sind sehr großflächige Maße produzierbar. Es gibt aber auch einige Nachteile, wie der geringe Schutz gegen mechanische Beanspruchung. Zum Versand und zur Aufbewahrung sollten die Drucke schonend auf einen Pappkern aufgerollt werden. Die Haltbarkeit im Außenbereich ist zeitlich begrenzt. Bei Dauereinsatz mit extremen Witterungsverhältnissen können Farben verblassen (starke Sonneneinstrahlung) oder Farben sich lösen.

Es gibt viele unterschiedliche Textilarten für verschiedene Einsatzzwecke. Der Trend geht zu ökologisch hergestellten und zertifizierten Materialien. Die Hersteller verfolgen immer mehr den Nachhaltigkeitsgedanken, ohne den Qualitätsaspekt zu vernachlässigen. Die „modernen ökologischen“ Textilien werden aus 100% recyceltem Garn hergestellt, welches aus PET-Flaschen gewonnen wird. 

Leuchtstoffröhre

Abb.: Großformatdrucke

Der Thermosublimationsdruck

Kommen wir zum Thermosublimationsdruck. Bei diesem Druckverfahren wird wärmeempfindliche Tinte und ein Trägermaterial aus 100% Polyester eingesetzt. Die Farbpartikel verdampfen bei Wärmezufuhr und verbinden sich mit dem Trägermaterial. Der Farbauftrag ist eher eine Verbindung mit der Struktur des Textils. Dadurch bleiben die Farben konstant und verblassen nicht. Auch mehrere Waschgänge können dem Material nichts anhaben. Auch bei diesem Druckverfahren wird eine RIP-Software zur Steuerung der Druckmaschine und der Druckaufträge eingesetzt. Nach dem Farbauftrag wird das Textil durch den Kalander geführt, dabei erhitzt und gepresst. Für eine gelungene Sublimation wird eine Temperatur von 185 bis 200 °C und eine Expositionszeit von ca. einer Minute benötigt.

Der Latexdruck

Der Latexdruck ist eine Form des Digitaldrucks. Es können zahlreiche Oberflächen und Materialien im Großformatdruck bedruckt werden. Die speziellen Tinten auf Wasserbasis sind frei von Lösungsmitteln und anderen Gefahrstoffen und dazu noch geruchsneutral. Die Technik dahinter ist eine Weiterentwicklung des „einfachen“ INKJET-Drucks. Die produzierten Druckerzeugnisse sind qualitativ absolut hochwertig und überzeugen. Großformatdruck mit sehr hohen Schärfe!

Wasserbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Ausbleichen, sowie Umweltfreundlichkeit und Unempfindlichkeit für Kratzer sind die weiteren Vorteile dieser Technik. Deswegen steht dieses Druckverfahren auch an erster Stelle, wenn im Außenbereich große Werbeplanen benötigt und eingesetzt werden.  Gerüstplanen, Bauzaunplanen etc. die man häufig in den Städten sieht, sind häufig mit dem Latexdruckverfahren hergestellt worden.

Die Druckmaschinen

Im Anschluss haben wir einige Beispiele für Druckmaschinen aufgelistet, die im Großformatdruck eingesetzt werden:

Beispiele für UV-Druckmaschinen

  • Vutek von efi
  • Nyala von swissQperint
  • UJV 55-320 von Mimaki

Beispiele Thermosublimationsdruckmaschinen

  • JV22 + JV5 von Mimaki
  • Teleios Grande / H12 von D-Gen

Beispiel für Latexdruckmaschinen

  • HP Latex 3500 von Hewlett Packard
  • JV400LX Serie von Mimaki
Energiesparlampe

Abb.: Druckmaschine für Großformatdruck

Die RIP-Software

RIP nicht „Rest in Peace“, sondern Raster Image Processor. Im digitalen, großformatigen Textildruck wird täglich mit RIP-Applikationen gearbeitet. Aber was macht diese Software? Das „RIP“ steuert die Kommunikation zwischen Computer und Druckmaschine. Aus pixel- oder vektorbasierten Datenformaten werden Rasterbilder mit Punktmuster aus Volltonfarbtönen generiert. Weiterhin übernimmt die RIP-Software das Farbmanagement der Ein-und Ausgabeprofile, die Skalierung, die Ausschnittsfunktion, die Einstellung von Schnittmarken und eine Verschachtellungsfunktion um die Druckjobs platzsparend anzuordnen.

Bevor die Umwandlung der Daten stattfindet, wird über die Software ein Dateiimport durchgeführt. Folgende Dateiformate sollte eine gute RIP-Software unterstützen: PDF, Postscript, Tiff, Jpeg und EPS. Zusätzliche Datenformate sind unter Umständen nützlich, aber nicht essentiell.

Die Hersteller arbeiten mit unterschiedlichen stochastischen Rastern bei der Rasterung der Daten. Was heißt das genau? Es gibt eine unregelmäßige Anordnung der Druckpunkte, die eine Bildung geordneter Strukturen vermeidet. Bei herkömmlichen Rastern variiert die Größe der Punkte und nicht wie bei stochastischen Rastern die Zahl der Rasterpunkte pro Fläche.

RIP-Software:

  • Ergosoft
  • Rasterlink
  • Caldera
  • Onyx
  • Posterjet
  • Wasatch
  • ColorGATE

Die Druckmaterialien

Die Hersteller haben aktuell sehr viele unterschiedliche Druckmaterialien in Ihren Produktportfolios. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, alle Materialien aufzulisten.  Hier nur eine kurze Auswahl an Textilien:

  • Blockout
  • Samba
  • Green Samba
  • Display
  • Fahnenstoff
  • Mesh

Bei den Tinten gibt es eine große Auswahl, die immer abhängig vom Druckverfahren und der eingesetzten Druckmaschine ist.

Mimaki

Abb.: Mimaki UV55-320 mit Textil Blockout

mimaki_mit_Druck

Abb.: Mimaki UV55-320 mit Textil Samba, UV-Druck

Großformatiger Textildruck

Sie möchten sich näher über das Thema großformatiger Textildruck informieren? Dieser Blogartikel befasst sich ausführlich mit dieser Thematik. Im Fokus stehen Druckprodukte für die Werbung, den Messe- und Ladenbau, alle Arten von Events oder das Interior Design. Großformatige Textildrucke für In- und Outdoor, hochwertige Bespannungen für Wände und Decken, aber auch klassische Werbemittel wie Fahnen und Banner bedrucken wir für Sie in unterschiedlichen Druckverfahren.

Was benötige ich für einen Textildruck?
Hochwertige digitale Druckmaschinen, erstklassige Farben und ökologisch zertifizierte Textilien sind die Grundlage für Druckprodukte mit Top-Qualität und einzigartiger farblicher Brillanz.

Welche Druckverfahren gibt es und welches Druckverfahren eignet sich für welche Anwendung?
Es gibt unterschiedliche Druckverfahren, jedes hat seine Berechtigung und hat bestimmte Vorteile. Dementsprechend gibt es nicht „das beste Druckverfahren“.

Folgend eine Auflistung der Textil-Druckverfahren:

  • Siebdruck
  • Flex- und Flocktransferdruck
  • Digitaler Transferdruck
  • Latexdruck
  • Digitaler UV-Direktdruck
  • Thermosublimationsdruck

Bei den folgenden Erläuterungen priorisieren wir die drei für unsere Produkte bedeutenden Druckverfahren, den digitalen UV-Direktdruck, den Thermosublimationsdruck und den Latexdruck.

Pendelleuchte

Der UV-Direktdruck

Der UV-Direktdruck wird in der Regel im Großformatdruck eingesetzt. Das Motiv wird vom Computer über eine RIP-Software direkt zur Druckmaschine geschickt. Die Tinte wird über Düsen auf das Trägermaterial aufgesprüht und härtet durch die direkte UV Bestrahlung aus. Es wird sozusagen ein Farbfilm auf den Stoff gedruckt. Da die Tinte nicht in das Material eindringt können fast alle Materialien bedruckt werden (z.B. Forexplatten, Dibondplatten, Holz, Metall Pappe und Glas). Moderne Maschinen können Textilrollen aufnehmen und bedrucken. Dadurch sind sehr großflächige Maße produzierbar. Es gibt aber auch einige Nachteile wie der geringe Schutz gegen mechanische Beanspruchung. Zum Versand und zur Aufbewahrung sollten die Drucke schonend auf einen Pappkern aufgerollt werden. Die Haltbarkeit im Außenbereich ist zeitlich begrenzt. Bei Dauereinsatz mit extremen Witterungsverhältnissen können Farben verblassen (starke Sonneneinstrahlung) oder Farben sich lösen.

Es gibt viele unterschiedliche Textilarten für verschiedene Einsatzzwecke. Der Trend geht zu ökologisch hergestellten und zertifiziert Materialien. Die Hersteller verfolgen immer mehr den Nachhaltigkeitsgedanken, ohne den Qualitätsaspekt zu vernachlässigen. Die „modernen ökologischen“ Textilien werden aus 100% recyceltem Garn hergestellt, welches aus PET-Flaschen gewonnen wird.

Leuchtstoffröhre

Abb.: Drucke

Der Thermosublimationsdruck

Kommen wir zu Thermosublimationsdruck. Bei diesem Druckverfahren wird wärmeempfindliche Tinte und Trägermaterial aus 100% Polyester eingesetzt. Die Farbpartikel verdampfen bei Wärmezufuhr und verbinden sich mit dem Trägermaterial. Der Farbauftrag ist eher eine Verbindung mit der Struktur des Textils. Dadurch bleiben die Farben konstant und verblassen nicht. Auch mehrere Waschgänge können dem Material nichts anhaben. Auch bei diesem Druckverfahren wird eine RIP-Software zur Steuerung der Druckmaschine und der Druckaufträge eingesetzt. Nach dem Farbauftrag wird das Textil durch den Kalander geführt, dabei erhitzt und gepresst. Für eine gelungene Sublimation wird eine Temperatur von 185 bis 200 °C und eine Expositionszeit von ca. einer Minute benötigt.

Der Latexdruck

Der Latexdruck ist eine Form des Digitaldrucks. Es können zahlreiche Oberflächen und Materialien bedruckt werden. Die speziellen Tinten auf Wasserbasis sind frei von Lösungsmitteln und anderen Gefahrstoffen und dazu noch geruchsneutral. Die Technik dahinter ist eine Weiterentwicklung des „einfachen“ INKJET-Drucks. Die produzierten Druckerzeugnisse sind qualitativ absolut hochwertig und überzeugen mit einer sehr hohen Schärfe.

Wasserbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Ausbleichen, sowie Umweltfreundlichkeit und Unempfindlichkeit für Kratzer sind die weiteren Vorteile dieser Technik. Deswegen steht dieses Druckverfahren auch an erster Stelle, wenn im Außenbereich große Werbeplanen benötigt und eingesetzt werden.  Gerüstplanen, Bauzaunplanen etc. die man häufig in den Städten sieht, sind häufig mit dem Latexdruckverfahren hergestellt worden.

Die Druckmaschinen

Im Anschluss haben wir einige Beispiele für Druckmaschinen aufgelistet.

Beispiele für UV-Druckmaschinen

  • Vutek von efi
  • Nyala von swissQperint
  • UJV 55-320 von Mimaki

Beispiele Textildruckmaschinen

  • JV22 + JV5 von Mimaki
  • Teleios Grande / H12 von D-Gen

Beispiel für Latexdruckmaschinen

  • HP Latex 3500 von Hewlett Packard
  • JV400LX Serie von Mimaki
Energiesparlampe

Abb.: Druckmaschine

Die RIP-Software

RIP nicht „Rest in Peace“, sondern Raster Image Processor. Im digitalen Großformat-Druck wird täglich mit RIP-Applikationen gearbeitet. Aber was macht diese Software? Das „RIP“ steuert die Kommunikation zwischen Computer und Druckmaschine. Aus pixel- oder vektorbasierten Datenformaten werden Rasterbilder mit Punktmuster aus Volltonfarbtönen generiert.

Bevor die Umwandlung stattfindet wird über die Software ein Dateiimport durchgeführt. Folgende Dateiformate sollte eine gute RIP-Software unterstützen: PDF, Postscript, Tiff, Jpeg und EPS. Zusätzliche sind u.U. nützlich aber nicht essentiell.

Die Hersteller arbeiten mit unterschiedlichen stochastischen Rastern bei der Rasterung der Daten. Was heißt das genau? Es gibt eine unregelmäßige Anordnung der Druckpunkte, die eine Bildung geordneter Strukturen vermeidet. Bei herkömmlichen Rastern variiert die Größe der Punkte und nicht wie bei stochastischen Rastern die Zahl der Rasterpunkte pro Fläche.

Weiterhin übernimmt die RIP-Software das Farbmanagement der Ein-und Ausgabeprofile, die Skalierung, die Ausschnittsfunktion, die Einstellung von Schnittmarken und eine Verschachtellungsfunktion um die Druckjobs platzsparend anzuordnen.

  • Ergosoft
  • Rasterlink
  • Caldera
  • Onyx
  • Posterjet
  • Wasatch
  • ColorGATE

Die Druckmaterialien

Die Hersteller haben aktuell sehr viele unterschiedliche Druckmaterialien in Ihren Produktportfolios. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, alle Materialien aufzulisten.  Hier nur eine kurze Auswahl an Textilien:

  • Blockout
  • Samba
  • Green Samba
  • Display
  • Fahnenstoff
  • Mesh

Bei den Tinten gibt es eine große Auswahl, die immer abhängig vom Druckverfahren und der eingesetzten Druckmaschine.

Mimaki

Abb.: Mimaki UV55-320 mit Textil Blockout

mimaki_mit_Druck

Abb.: Mimaki UV55-320 mit Textil Samba UV-Druck

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